Aus der Burkhalter Gruppe

Abwechslungsreich und zukunftssicher wie kaum eine andere Lehre

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Viele Jugendliche starten schweizweit jedes Jahr die Grundbildung zum/zur Elektroinstallateur/in EFZ. Das Berufsbild ist attraktiv, krisensicher, und Fachpersonen sind sehr gefragt. «Wer gerne Kopfarbeit, Technik und Handwerk verbindet und auch nach der Grundbildung attraktive und vielfältige Möglichkeiten für Weiterbildungen haben möchte, trifft mit dem Beruf Elektroinstallateur/in EFZ ins Schwarze!», meint Simon Jehli. Er absolviert zurzeit die Lehre zum Elektroinstallateur und erzählt, was er am Beruf so spannend findet. 

Wohnen und arbeiten um die Ecke

In der Schweiz gibt es rund 3000 Elektrobetriebe, von denen viele eine Lehrstelle anbieten. Deshalb finden interessierte und fähige Schulabgänger/innen meist ganz in der Nähe ihres Wohnortes einen passenden Lehrbetrieb. Egal, ob in Aarau oder Zermatt: Elektriker/innen braucht es sowohl in den Städten als auch in den abgelegensten Winkeln der Schweiz, den Strom ist überall. Einer, der sich auf diesen Weg gemacht hat, ist der 18-jährige Simon Jehli aus Versam. Er absolviert bei der Elektro Derungs AG in Ilanz eine Lehre, befindet sich im 3. Lehrjahr, und besucht die Berufsschule in Chur. «Der Beruf ist nichts für Leute, die gerne nur am Schreibtisch sitzen», meint Simon. In der Berufsschule liegen ihm die Fächer Technik, Informatik und Zeichnen, sein Lieblingsfach ist die Elektrotechnik. Simon will das Qualifikationsverfahren bestehen, hat aber noch keine Ziele für nach der Grundbildung. «Ich würde nach dem Lehrabschluss gerne bei der Elektro Derungs AG bleiben. Mir gefällt es hier sehr gut», fügt er an.

«Wer gerne Kopfarbeit, Technik und Handwerk verbindet und auch nach der Grundbildung sehr attraktive und vielfältige Möglichkeiten für Weiterbildungen haben möchte, trifft mit dem Beruf Elektroinstallateur/in EFZ ins Schwarze!»
Simon Jehli, Elektroinstallateur im 3. Lehrjahr

Vielfaltige Aufgaben

Heute hilft er Dino Halilovic, dem bauleitenden Monteur, in der Tiefgarage einer Überbauung bei der Installation einer Ladeinfrastruktur. 130 Parkplätze werden mit Hilfe eines Flachbandkabels für die Installation von Wallboxen ausgerüstet. 25 Stationen werden schon fertig installiert. Eine spannende Aufgabe für einen Lernenden wie Simon. Warum? Eine solche Installation ist sehr vielfältig. Es geht um den exakten und sicheren Anschluss der Stationen, und Simon arbeitet bei der Montage und dem Anschliessen der Steuerung, aber auch bei der Installation des WLAN, das die Stationen während des Betriebs vernetzt, mit. «Ich finde es super, dass ich bei der Installation dieser Ladestationen helfen kann. Ich lerne dabei sehr vieles, was ich in der Berufsschule schon gehört habe. Ich habe mit unterschiedlichen Kabelquerschnitten, der entsprechenden Absicherung sowie FI-Schutzschaltern, aber auch mit Netzwerk- und Steuerungstechnik zu tun. Dazu bestehen Schemata und technische Unterlagen, die uns bei der Installation helfen. Wenn ich nicht weiter weiss, kann ich fragen. Mich interessiert auch immer, was ich installiere und wofür ich etwas mache.»

Ein Job für die Zukunft

Die Arbeit von Simon zeigt, wie wichtig der Strom und damit Elektriker/innen in unserem Alltag geworden sind. «Dass ich mit meiner Arbeit zur Energiewende beitragen kann, macht mich natürlich auch stolz», sagt Simon und präsentiert am Ende dieses Morgens seine erste selbstständig installierte Wallbox, die gleichzeitig die erste in der Tiefgarage ist. «Super Job, Simon», lobt ihn Dino. Dann geht es in die wohlverdiente Mittagspause. Am Nachmittag ist Simon kurzfristig auf der nächsten Baustelle eingeplant. Seine Hilfe wird benötigt, und sein beruflicher Alltag bleibt spannend. Langeweile? Fehlanzeige! Denn der Beruf ist vielfältig und verbindet in den unterschiedlichsten Bereichen Theorie mit Praxis. Das Arbeitsspektrum umfasst Kommunikations-Infrastrukturen, die Installation und Prüfung von Starkstrom- und Schwachstromanlagen, die Planung einfacher Installationen sowie kleine Gebäudeautomationsprojekte.